Archiv der Kategorie 'Projekte'
21. November 2007 · Projekte, Web 2.0 · von Martin
Bei Die Politiker können Sie der Politik ihre Meinung sagen
Die Politiker ist ein neues Berliner Meinungsportal, das mit dem Slogan „Selten war Demokratie schneller“ an den Start geht. Die Website dient vor allem einem Zweck: Dem kommunikativen Austausch über Politiker und deren tägliche Aussagen in Deutschlands Medienlandschaft.
„Politiker zitieren, Aussagen bewerten und Ranglisten erstellen. Die Politiker regt den Diskurs über das aktuelle politische Tagesgeschehen an“, sagt Marc Fuehnen, der mit Max Schulze zusammen das Portal gegründet hat. „Wir möchten mit der Plattform eine Schnittstelle zwischen Politik, Medien und der breiten Öffentlichkeit schaffen. Otto Normalverbraucher kann so direkt, unkompliziert und unmittelbar politische Aussagen und Themen bewerten.“
Statements von Politikern werden von Besuchern des Portals samt Quellenangabe selbst eingestellt. Nutzer der Website können diese Aussagen dann bewerten, kommentieren und diskutieren – in Textform oder per Video.
Die Bewertung ist denkbar einfach: „Richtig“, „Falsch“ oder „Unwichtig“ – drei große Buttons weisen den Weg. Durch die Aktivität der Community entstehen so aussagekräftige und hochaktuelle Meinungsbilder zum aktuellen politischen Zeitgeschehen.
DiePolitiker.de ist ein kostenfreies und überparteiliches Web-Angebot.
Die Website ist ab sofort unter www.diepolitiker.de zu erreichen.
Die Idee - Zitate von Politikern zu bewerten - ist anscheinend aber nicht neu, wie man bei KoopTech: Den Politikern mal so richtig die Meinung sagen … lesen kann. Trupoli hat Wochen vor der Veröffentlichung von Die Politiker bereits diese Idee der Politikerbewertung vorgestellt. Das zeigt, dass man mit Konzepten nicht Monate vor der Realisierung öffentlich hausieren gehen sollte.
15. November 2007 · Projekte, Web 2.0 · von Martin
Überall auf der Welt – weit weg und in unserer unmittelbaren Nachbarschaft – leben Menschen, die hart daran arbeiten der Armut zu entkommen, um sich und ihren Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Jeder weiß das. Aber kaum jemand kennt sie.
Wenn diese Menschen jedoch aus der Anonymität heraustreten, wenn sie ihr Gesicht zeigen und ihre Geschichte erzählen, wenn sie Eigeninitiative entwickeln und ihren Bedarf konkret benennen, dann macht es das einfacher, sie zu unterstützen – besonders weil man direkt erlebt, welche positive Veränderung jeder Mensch auf der Welt bewirken kann.
Genau hier setzt betterplace an: Menschen, die ihr eigenes Leben oder das Leben anderer verbessern wollen, stellen sich und ihr Projekt auf betterplace.org vor. Sie treffen dort auf Menschen, die durch finanzielle Unterstützung, Sachleistungen, ihr Wissen oder persönlichen Einsatz vor Ort direkt und effektiv zur Realisierung dieser Projekte beitragen wollen.
12. November 2007 · Projekte, Web 2.0 · von Martin
Nein, die beliebte Mindmap-Webanwendung MindMeister nimmt kein Abschied von seinen Nutzern - im Gegenteil: Mindmeister ist nun auch offline verfügbar. Mit einer kleinen Einstellung können Premium-Nutzer Mindmister in den Offline-Modus stellen. Das Ganze ist dank Google Gears möglich. Diese Technologie von Google stellt für den Betrieb einer Anwendung relevanten Daten in einer Offline-Quelle zu Verfügung. Google Reader-Nutzer werden dieses Feature schon kennen. Dort wird es schon lange angepriesen.

2. November 2007 · Link-Schleuder, Projekte · von Martin
Mozilla - die Macher von Firefox - haben auf Mozilla Labs ein neues Projekt vorgestellt: Prism. Benutzer von Prism können Ihre Lieblings-Webanwendung als “Programm” auf dem Desktop speichern.

Das Prinzip ist simpel: Prism ist ein Browser ohne typische Browserfunktionen (Lesezeichen, Adresszeile). Es ist einfach ein Fenster, welches eine Website darstellt. Täglich verwendete, schon ins Web verlagerte Anwendungen, wie z.B. Google Mail, Ta-da Lists oder Bloglines können ohne Browser als eigenständige Daten gespeichert werden. Ich habe mal ein Beispiel mit Google Kalender fotografiert:

Für technisch Interessierte:
Prism basiert auf XUL (Mozillas User Interface Language), rendert Websites mit der Gecko Engine. Prism ist also unter der Haube dem Browser Firefox sehr ähnlich.
18. Oktober 2007 · Link-Schleuder, Projekte, Web 2.0 · von Martin
Atoolo ist ein Internetprojekt der gleichnamigen Münsteraner Gesellschaft. Es bringt täglich verwendete Werkzeuge, wie Aufgaben-Listen, Adressbuch oder Textverarbeitung in eine persönliche Web-Oberfläche, die ähnlich wie ein Desktop/Schreibtsich auf Ihrem eigenen Computer funktioniert.

Der Vorteil wird schnell klar: Bilder, Kontakte und Dokumente sind somit von jedem Computer mit Internetzugang erreichbar. Nach der kostenlosen Registrierung hat der Benutzer für Dateien 1 GB Speicherplatz.
Atoolo beschreibt sich selbst so:
Die neue, kostenlose Online-Plattform vereint nützliche Werkzeuge für die kleinen täglichen Arbeiten am PC – vom Terminplaner über Adressbuch und Notizzettel bis hin zur Aufgaben-Checkliste. Als individueller Desktop und Speicherort für die eigenen Daten steht atoolo.de weltweit an jedem Rechner zur Verfügung – einzige Voraussetzung ist ein Internetzugang. atoolo verbindet – mit den Projekten können Benutzer einfach und schnell miteinander kommunizieren. atoolo hat seinen Sitz in Münster/Westfalen.
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